qs – Ein Artikel des Nachrichtenportals SPIEGEL befasst sich mit der Analyse des Gewos-Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung. Das Institut bedient sich hierbei an Daten des Gutachterausschusses zu bereits abgeschlossenen Grundstückskaufverträgen. Demnach erwarte man laut Gewos-Institut „erstmals seit 2009 wieder einen Rückgang des Geldumsatzes am deutschen Immobilienmarkt“. Der Immobilienkauf würde für Selbstnutzer schwieriger werden, da Finanzierungskosten und die hohe Inflation die Kaufkraft schmälerten.

Der Druck am deutschen Wohnungsmarkt bleibe zwar wegen starker Zuwanderung und der hohen Bau- und Kreditkosten weiterhin hoch. Trotz dessen rechnet das Institut insgesamt mit einer Abschwächung des Preisanstiegs von Wohnimmobilien auf unter drei Prozent. „Regional und in bestimmten Lagen und Teilmärkten – etwa bei unsanierten Bestandsimmobilien – sind auch Preisrückgänge nicht auszuschließen.“