qs – Einem Artikel des Nachrichtenportals „Der Spiegel“ zufolge, steht der Wohnungsbau in Deutschland im Jahr 2023 vor dem Einbruch. Dies sei eine Folge der Coronapandemie sowie des russischen Angriffskrieges, da die Länder Russland, Ukraine und Belarus in vielen Prozessketten von Baumaterialien verwickelt sind. Erschwerend könnte die strenge Coronapolitik Chinas hinzukommen. Der Großraum Shanghais gilt als größter Containerhafen der Welt.

Einer Umfrage des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie zufolge klagen 90% der Unternehmen über Preissteigerungen und 80% über Lieferengpässe. Baustofflieferanten würden demnach für viele Materialien tagesaktuelle oder sogar gar keine Preise mehr angeben. Da Bauherren und Baufirmen in Ihren Verträgen vor Baubeginn feste Preise vereinbaren bestünde die Gefahr trotz voller Auslastung Verluste zu machen.